Alexander
Online-Dozent
Alexander geht beim Vermitteln von Video-Coaching eine ziemlich eigenwillige Route. Seine Stunden? Klar strukturiert, aber irgendwie nie vorhersehbar – er lässt oft Raum für spontane
Abzweigungen, wenn ein Schüler plötzlich völlig woanders hinwill oder ein Thema aufpoppt, das niemand erwartet hat. Braskend schätzt besonders, wie Alexander scheinbar mühelos den
Bogen von trockener Theorie zur echten Welt schlägt; mal zieht er ein Beispiel aus der Automobilbranche, dann wieder aus der Kunstszene, manchmal aus dem Sport. Das irritiert anfangs,
macht aber neugierig. Seine Art, Fragen zu stellen, ist eigen: Sie gehen selten direkt auf, sondern bohren sich ins Gedächtnis und tauchen Wochen später wieder auf, wenn man
eigentlich gerade mitten im ersten eigenen Coaching-Projekt steckt. Was nicht jeder weiß – Alexander hat selbst jahrelang als Coach in Unternehmen gearbeitet, bevor er überhaupt ans
Unterrichten dachte. Vielleicht kann er deshalb so präzise vorhersagen, wo die Fallstricke im Berufsalltag liegen könnten. Im Seminarraum herrscht keine strenge Stille, sondern eher
ein kontrolliertes Gewusel. Dass Alexander zwischendurch mal leise pfeifend am Fenster steht, während die Gruppe diskutiert, irritiert manche am Anfang – aber genau dann kommen oft
die besten Ideen auf. Und ja, gelegentlich liest man seinen Namen in einem Fachartikel, aber das erwähnt er nie.